Finalrunde 2013/14

Pos.MannschaftPunkteT+T-TDiffSpieleSUN
14171342200
22221932101
301421-72002

Qualifikationsrunde 2013/2014

Pos.MannschaftPunkteT+T-TDiffSpieleSUN
117130636710802
213116981810601
31210697910514
411104921210514
5980120-4010415
6070136-66100010

Saison 2013/2014

DatumHeimZeit/ErgebnisseAuswärtsAustragungsort
2013-09-14 10:00:0314. September 2013Logo_Winti SC Winterthur12 - 10Logo_Taurus-Zug Taurus Zug
2013-09-14 10:00:2214. September 2013Smolball Kreuzlingen SCK8 - 11Logo_Taurus-Zug Taurus Zug
2013-09-14 10:00:3014. September 2013SC_Albis_Logo_Mittel SC Albis10 - 11Smolball Kreuzlingen SCK
2013-09-14 10:00:3414. September 2013SC ZH SC Zürich12 - 8SC B SC Baden
2013-09-14 10:00:4714. September 2013SC ZH SC Zürich19 - 6Logo_Winti SC Winterthur
2013-09-14 10:00:4914. September 2013SC_Albis_Logo_Mittel SC Albis14 - 2SC B SC Baden
2013-11-13 12:45:3113. November 2013Logo_Taurus-Zug Taurus Zug5 - 10SC ZH SC Zürich
2013-11-16 10:00:1216. November 2013Smolball Kreuzlingen SCK12 - 10SC B SC Baden
2013-11-16 10:00:3216. November 2013SC_Albis_Logo_Mittel SC Albis16 - 5Logo_Winti SC Winterthur
2013-11-16 10:00:4716. November 2013SC_Albis_Logo_Mittel SC Albis11 - 7SC ZH SC Zürich
2013-11-16 10:55:5716. November 2013Logo_Taurus-Zug Taurus Zug17 - 8SC B SC Baden
2013-11-16 11:50:4816. November 2013Logo_Winti SC Winterthur11 - 7Smolball Kreuzlingen SCK
2014-01-11 10:00:3111. Januar 2014SC ZH SC Zürich6 - 14Smolball Kreuzlingen SCK
2014-01-11 10:45:0411. Januar 2014SC B SC Baden9 - 12Logo_Winti SC Winterthur
2014-01-11 11:30:0511. Januar 2014Logo_Taurus-Zug Taurus Zug9 - 7SC_Albis_Logo_Mittel SC Albis
2014-01-11 12:15:4211. Januar 2014SC B SC Baden10 - 13SC ZH SC Zürich
2014-01-11 13:00:4111. Januar 2014Smolball Kreuzlingen SCK9 - 13SC_Albis_Logo_Mittel SC Albis
2014-01-11 13:45:5911. Januar 2014Logo_Taurus-Zug Taurus Zug10 - 10Logo_Winti SC Winterthur
2014-03-16 10:00:1016. März 2014SC B SC Baden1 - 19SC_Albis_Logo_Mittel SC Albis
2014-03-16 10:45:4416. März 2014Logo_Taurus-Zug Taurus Zug9 - 14Smolball Kreuzlingen SCK
2014-03-16 11:30:1316. März 2014Logo_Winti SC Winterthur7 - 10SC ZH SC Zürich
2014-03-16 12:35:3016. März 2014SC ZH SC Zürich8 - 12SC_Albis_Logo_Mittel SC Albis
2014-03-16 13:20:3716. März 2014Smolball Kreuzlingen SCK5 - 10Logo_Winti SC Winterthur
2014-03-16 14:05:5316. März 2014SC B SC Baden5 - 15Logo_Taurus-Zug Taurus Zug
2014-05-10 10:00:2610. Mai 2014Logo_Winti SC Winterthur3 - 17SC_Albis_Logo_Mittel SC Albis
2014-05-10 10:45:2510. Mai 2014SC B SC Baden9 - 13Smolball Kreuzlingen SCK
2014-05-10 11:30:3410. Mai 2014Logo_Taurus-Zug Taurus Zug10 - 7SC ZH SC Zürich
2014-05-10 12:35:5210. Mai 2014Logo_Winti SC Winterthur9 - 8SC B SC Baden
2014-05-10 13:20:0410. Mai 2014SC_Albis_Logo_Mittel SC Albis11 - 8Logo_Taurus-Zug Taurus Zug
2014-05-10 14:05:0210. Mai 2014Smolball Kreuzlingen SCK14 - 14SC ZH SC Zürich
2014-06-07 10:00:417. Juni 2014Smolball Kreuzlingen SCK9 - 14SC ZH SC Zürich
2014-06-07 10:45:567. Juni 2014Logo_Winti SC Winterthur5 - 19Logo_Taurus-Zug Taurus Zug
2014-06-07 11:30:137. Juni 2014SC ZH SC Zürich8 - 10SC_Albis_Logo_Mittel SC Albis
2014-06-07 12:35:087. Juni 2014SC B SC Baden6 - 13Logo_Winti SC Winterthur
2014-06-07 13:20:567. Juni 2014SC_Albis_Logo_Mittel SC Albis7 - 5Smolball Kreuzlingen SCK
2014-06-07 14:05:557. Juni 2014Logo_Taurus-Zug Taurus Zug19 - 2SC B SC Baden

Matchbericht Finalrunde 2013/14

Am 7. Juni war es soweit: Die Finalrunde der Saison 2013/2014 wurde um 10 Uhr in Kreuzlingen angepfiffen. Der SC Albis, SC Kreuzlingen und SC Zürich spielten in insgesamt drei Matches um den Meistertitel und Taurus Zug, SC Winterthur und SC Baden ebenfalls in drei Matches um die Ränge 4 bis 6. Dabei wurden alle Zähler bei allen Mannschaften zurück auf Null gesetzt – es ging also nochmals um Alles.

Den Auftakt machten der SC Kreuzlingen und der SC Zürich. Klar war: Wer dieses Spiel verliert, vermindert seine Chancen auf den Schweizer Meistertitel damit um ein Vielfaches, denn wer seine beiden Spiele gewinnt, ist Meister. Das Spiel ging folglich rasant los, sowohl der amtierende Schweizermeister SC Kreuzlingen als auch der nach der Qualifikationsphase drittplatzierte SC Zürich wollten dieses Match für sich entscheiden. So fiel nach zwei Minuten das erste Tor für den Gastgeber, das über einen schönen Rückwandpass erzielt werden konnte. Die Zürcher liessen dem SC Kreuzlingen den Vorsprung jedoch keine zehn Sekunden durchgehen und erzielten via Konter sofort das 1:1. Ausgeglichen ging es auch die nächsten Minuten weiter, bis Zürich nach sieben Minuten ihren mittlerweile erzielten Ein-Tor-Vorsprung vom 2:3 auf ein 2:4 und schliesslich auf ein 2:5 ausbauen konnte. Kreuzlingen stand sehr offensiv, wollte die Anschlusstreffer um jeden Preis erzielen und wurde dafür belohnt: Bis zum 4:5 kamen die Ostschweizer an den SC Zürich ran. Doch durch das offensive Verhalten gab es für die Zürcher auch mehr Platz für Konter, welche sie zwei Minuten vor der Pause zum 4:6, eine Minute vor der Pause zum 4:7 und schliesslich zehn Sekunden vor dem Halbzeitpfiff für das 4:8 verwerten konnten. In der zweiten Halbzeit ging es ähnlich weiter: Beide Teams gaben vollen Einsatz, Zürich konnte die Sache nun aber durch den Vorsprung lockerer angehen und baute ihren Vorsprung weiter zum 5:10 aus. Es folgte eine lange Periode mit heissen Chancen auf beiden Seiten, die aber nicht zu Toren führten. Als erstes konnte Zürich wieder buchen und traf zum 5:11. Kreuzlingen gab aber noch immer nicht auf, gab vollen Energieeinsatz und rückte nochmals bis zum 9:12 auf die Zürcher auf. Doch diese konnten das Spiel schlussendlich trotzdem noch für sich entscheiden und siegten 9:14, womit sie wussten: Wenn sie das nächste Spiel gegen den SC Albis gewinnen, sind sie Schweizer Meister. Dem SC Kreuzlingen blieb es zu hoffen, dass der SC Albis die Begegnung gegen Zürich gewinnen würde, damit die Gastgeber bei einem Sieg gegen den SC Albis im letzten Spiel den Meister von den Torverhältnissen abhängig machen könnten.

Im zweiten Spiel des Tages traten Taurus Zug und Winterthur gegeneinander an. Es gab schnelle und gute Kombinationen und man merkte auch hier auf beiden Seiten, dass viel Ehrgeiz vorhanden war. Beide Mannschafften waren diese Saison neu in die Meisterschaft eingestiegen und sind bereits beide gut mit dabei: Taurus Zug hatte es nach der Qualifikationsphase wegen nur einem Punkt knapp nicht unter die besten Drei geschafft und Winterthur lag nur nochmals zwei Punkte dahinter. So wollten beide den vierten Platz für sich beanspruchen und es gab ein schnelles Spiel mit vielen schönen Angriffen. Doch Zug konnte sich durchsetzen, war in den Abschlüssen zielgenauer und konnte einen hohen 10:1 Vorsprung in die Pause sichern. Winterthur schien das Spiel aber noch nicht abgeschrieben zu haben und startete offensiv auf Augenhöhe mit Taurus in die zweite Halbzeit. So waren auch zu Beginn der zweiten Halbzeit auf beiden Seiten schöne Kombinationen zu bestaunen. Doch das Spiel nahm an Spannung ab, als Taurus Zug erneut im Abschluss effizienter war und den Vorsprung ausbauen konnte. Schliesslich entschieden die Zuger das Spiel mit 19:5 für sich und waren damit auf gutem Kurs für den vierten Platz.

Als letztes Match des Morgens stand nochmals ein Spitzenspiel an: SC Zürich gegen SC Albis hiess es in der dritten Begegnung der Finalrunde. Der SC Albis startete als Favorit in das Finale, er hatte sich als erster für die Finalrunde qualifiziert und konnte vier Punkte mehr erzielen als der zweitplatzierte SC Kreuzlingen. Man konnte sich also auf ein höchst umkämpftes Spiel freuen – dadurch, dass Zürich bereits jetzt mit einem Sieg Meister werden konnte. Soviel vorab: Das Publikum wurde nicht enttäuscht – man kann sogar von einem richtigen Smolball-Krimi sprechen! Das spiel startete rasant und mit viel Tempo. Schnell fiel das 1:0 für Albis, sofort reagierte Zürich mit dem 1:1. Der SC Albis ging gleich nochmals in Führung, konnte aber auch diesen Vorsprung nicht halten und zur Pause stand es 2:2 – ein knapperes Spiel hat es diese Saison bisher noch nicht gegeben. Auf beiden Seiten gab es faszinierende Kombinationen und erstaunenswerte Rettungsaktionen von den Torhütern. Exakt in demselben Stil ging es auch nach der Pause weiter: Albis ging 3:2 in Führung, Zürich holte auf. Erst nach der 4:3-Führung der Säuliämtler konnte ein erstes Mal ein höherer Vorsprung erzielt werden: Wenige Minuten vor dem Abpfiff schossen sie das 5:3. So gab es dem Spiel nochmals einen weiteren Schub: Nun auch etwas unter Zeitdruck, spielten die Stadt-Zürcher noch offensiver und erzielten den Anschlusstreffer. Doch der SC Albis liess sich diesen für sie notwendigen Sieg nicht mehr nehmen, drehte auf und erhöhte den Vorsprung auf ein 9:4. Schlussendlich siegte der SC Albis mit 10:8. Es hing nun also alles vom letzten Spiel zwischen dem SC Albis und dem SC Kreuzlingen ab. Würde Albis gewinnen, wären sie Meister und würde Kreuzlingen gewinnen, käme es auf die Torverhältnisse an.

Am Nachmittag standen sich der SC Baden und der SC Winterthur gegenüber. Für Baden war die Finalrunde die Chance, trotz nicht sehr erfolgreicher Qualifikationsrunden noch den vierten oder fünften Platz zu holen. Winterthur musste nach der Niederlage gegen Taurus aber gewinnen, um nicht sechster zu werden. So gab es auch in dieser Partie auf beiden Seiten grossen Ansporn, zu gewinnen. Winterthur konnte besser ins Spiel starten und ging nach zwei Minuten bereits 3:0 in Führung und wenige Minuten danach 5:0. Sie hatten allgemein mehr Chancen und verwerteten diese auch besser als die Badener, die heute nicht mit voller Mannschaftsaufstellung antreten konnten. Trotzdem kam aber auch Baden gelegentlich zum Angriff und konnte durch einen Freistoss ihr erstes Tor des Tages erzielen. Zur Pause stand es für Winterthur 8:1. Nach der kurzen Unterbrechung gab sich Baden aber noch lange nicht geschlagen und traf drei Mal am Stück, so dass es nach einigen Minuten 8:4 stand. Danach gab es auf beiden Seiten weitere Tore und Baden konnte Druck aufbauen. Nach dem 10:5 drehte Winterthur aber nochmals auf und vergrösserte ihren Vorsprung ohne Gegentor auf 13:5. Wieder etwas ausgeglichener ging es weiter, bis Winterthur nach 30 Minuten Spielzeit einen 13:6-Sieg erzielen konnte.

Im letzten Spiel um den Meistertitel dieser Saison traten der SC Albis und der SC Kreuzlingen gegeneinander an. Der SC Albis wusste: Wenn er das Match für sich entscheiden kann, dann ist er Schweizermeister 2013/2014 und dementsprechend energiegeladen startete er ins Spiel. Nach bereits einer Minute konnten die Gäste in Führung gehen, den Druck aber nicht aufrechterhalten und Kreuzlingen kam zum Angriff. Durch einen starken Weitschuss gelang den Gastgebern das 1:1. Auf beiden Seiten wurde danach nach vorne gedrückt, beide Teams wollten die nächste Führung erzielen. Dem SC Albis gelang dies schliesslich und durch einen Schuss aus spitzem Winkel konnten sie auf 2:1 ausbauen. Das 2:2 liess aber nicht lange auf sich warten, Kreuzlingen war wach und schnell. Darauf hin liess das Tempo zwischenzeitlich etwas nach, ein Freistoss von Kreuzlingen vor dem Tor des SC Albis weckte die beiden Mannschaften jedoch wieder und es ging gewohnt rasant weiter. Auf beiden Seiten konnten wunderschöne Chancen beobachtet werden, die Verteidigungsarbeit liess allerdings kaum zu wünschen übrig und es blieb somit bis 90 Sekunden vor dem Pausenpfiff bei Chancen: Dann aber konnte der SC Albis den Bann brechen und erneut in Führung gehen. Nun setzten die Säuliämtler alles auf die Verteidigung und versuchten den Vorsprung mit aller Kraft in die Pause zu retten. Dies gelang ihnen auch dank einer Parade des Torhüters und so stand es nach 15 Minuten 3:2. Nach der Pause zeigte Kreuzlingen aber von der ersten Sekunde an, dass sie den Sieg ebenfalls unbedingt wollten und glichen innerhalb weniger Sekunden Spielzeit nicht nur aus, sondern gingen wenig später erstmals in diesem Match in Führung. Der Druck wurde beiderseits weiter erhalten, beide Teams konnten sich schön nach vorne kombinieren. So gelang es dem SC Albis zwei Minuten später, wieder auszugleichen. Die nächste Führung konnte ebenfalls der SC Albis erzielen und verhielt sich daraufhin wieder defensiver, konnte den Ausgleich der amtierenden Schweizermeister jedoch nicht verhindern und so stand es sechs Minuten vor dem Ende 5:5. Albis setzte folgend erneut auf die Offensive, machte Druck und konnte eine Minute später das 6:5 verzeichnen. Kreuzlingen versuchte es nun vermehrt mit Weitschüssen, was sie aber auch auf Konter anfällig machte, welche der SC Albis für sich zu verwenden wusste. So konnten die Gäste zwei Minuten vor dem Abpfiff den Vorsprung auf ein 7:5 ausbauen. Nun galt es für sie, die Zeit noch möglichst ohne Gegentreffen vergehen zu lassen und hielten den Ball in den eigenen Reihen. Auch das offensive Verhalten von Kreuzlingen konnte den Säuliämtlern den Siegeswillen nicht mehr nehmen und sie brachten die verbliebenen Sekunden gegentorlos rum. So stand es nach dem Abpfiff fest: Der Schweizer Smolball-Meister 2013/2014 heisst SC Albis! Zweiter wurde folglich der SC Zürich und Drittplatzierter wurde SC Kreuzlingen.

Es blieb noch ein Spiel an dem heutigen Finaltag, das die Verteilung der Ränge vier bis sechs bestimmen sollte. Taurus Zug und SC Baden hiessen die zwei letzten Kontrahenten der Saison 2013/2014. Zug ging nach kurzer Zeit in Führung und baute diese im Verlauf der ersten Halbzeit laufend aus, auch wenn das Spiel zwischenzeitlich ziemlich ausgeglichen schien. Die Badener konnten aber nicht genügend effizient zum Abschluss kommen. Nach der ersten Halbzeit hiess es daher 1:8 aus Sicht der Aargauer. Auch in der zweiten Hälfte konnte Zug besser Druck aufbauen und baute die Führung auf 1:10 aus, bevor die Badener ihr zweites Tor erzielen konnten. Von da an liess Zug aber kaum mehr Lücken in der Verteidigung offen und stand auch offensiv stark. So konnten sie ihren Vorsprung weiter vergrössern, sodass zum Endre 2:19 stand. Damit war klar: Taurus Zug erhält den vierten Rang, SC Winterthur den fünften und SC Baden den sechsten Rang.

An der Siegerehrung wurde jede Mannschaft von den zahlreich erschienenen Zuschauern sowie von ihren Mitstreitern ausgiebig gefeiert und zum ersten Mal wurde ein grosser Wanderpokal an den Meister vergeben, der nun jedes Jahr an den nächsten Meister weitergereicht wird. Die Saison war bis zum Ende höchst spannend und es konnten zahlreiche interessante und umkämpfte Matches genossen werden! Vielen Dank an alle Spieler und Zuschauer, die diese Finalrunde unvergesslich gemacht haben!