Finalrunde 2014/15 , Platz 1-3

Pos.MannschaftPunkteT+T-TDiffSpieleSUN
162612142200
231824-62101
301826-82002

Finalrunde 2014/15 , Platz 4-6

Pos.MannschaftPunkteT+T-TDiffSpieleSUN
16302192200
23282802101
302433-92002

Qualifikationsrunde 2014/2015

Pos.MannschaftPunkteT+T-TDiffSpieleSUN
128150717910910
2211531173610703
3181481183010604
4141391063310424
5386150-6410118
6385199-11410109

Saison 2014/2015

DatumHeimZeit/ErgebnisseAuswärtsAustragungsort
2014-09-20 10:00:5520. September 2014SC ZH SC Zürich25 - 14SC B SC Baden
2014-09-20 10:55:2920. September 2014SC_Albis_Logo_Mittel SC Albis18 - 4Logo_Winti SC Winterthur
2014-09-20 11:50:2420. September 2014Logo_Taurus-Zug Taurus Zug16 - 18Smolball Kreuzlingen SCK
2014-09-20 13:05:2920. September 2014Logo_Winti SC Winterthur9 - 17SC ZH SC Zürich
2014-09-20 14:00:1620. September 2014SC_Albis_Logo_Mittel SC Albis11 - 11Logo_Taurus-Zug Taurus Zug
2014-09-20 14:55:1020. September 2014Smolball Kreuzlingen SCK22 - 15SC B SC Baden
2014-11-22 10:00:2022. November 2014SC_Albis_Logo_Mittel SC Albis11 - 5SC ZH SC Zürich
2014-11-22 10:55:3722. November 2014Logo_Taurus-Zug Taurus Zug25 - 0SC B SC Baden
2014-11-22 11:50:4122. November 2014Logo_Winti SC Winterthur4 - 16Smolball Kreuzlingen SCK
2014-11-22 12:45:3522. November 2014Logo_Taurus-Zug Taurus Zug8 - 9SC ZH SC Zürich
2014-11-22 13:40:3022. November 2014SC B SC Baden5 - 13Logo_Winti SC Winterthur
2014-11-22 14:35:1922. November 2014Smolball Kreuzlingen SCK9 - 14SC_Albis_Logo_Mittel SC Albis
2015-01-25 10:00:0725. Januar 2015Logo_Winti SC Winterthur3 - 19Logo_Taurus-Zug Taurus Zug
2015-01-25 10:55:1625. Januar 2015SC B SC Baden5 - 23SC_Albis_Logo_Mittel SC Albis
2015-01-25 11:50:1525. Januar 2015Smolball Kreuzlingen SCK12 - 11SC ZH SC Zürich
2015-01-25 13:05:5225. Januar 2015Logo_Taurus-Zug Taurus Zug6 - 16SC_Albis_Logo_Mittel SC Albis
2015-01-25 14:00:3525. Januar 2015SC B SC Baden6 - 25SC ZH SC Zürich
2015-01-25 14:55:0825. Januar 2015Smolball Kreuzlingen SCK24 - 10Logo_Winti SC Winterthur
2015-03-21 10:00:2721. März 2015SC ZH SC Zürich18 - 14Logo_Taurus-Zug Taurus Zug
2015-03-21 10:55:1421. März 2015SC B SC Baden12 - 20Smolball Kreuzlingen SCK
2015-03-21 11:50:4921. März 2015Logo_Winti SC Winterthur9 - 13SC_Albis_Logo_Mittel SC Albis
2015-03-21 13:05:1821. März 2015Smolball Kreuzlingen SCK9 - 11Logo_Taurus-Zug Taurus Zug
2015-03-21 14:00:0121. März 2015Logo_Winti SC Winterthur11 - 14SC B SC Baden
2015-03-21 14:55:0021. März 2015SC ZH SC Zürich11 - 17SC_Albis_Logo_Mittel SC Albis
2015-05-10 10:00:4710. Mai 2015SC B SC Baden10 - 17Logo_Taurus-Zug Taurus Zug
2015-05-10 10:55:2310. Mai 2015SC_Albis_Logo_Mittel SC Albis9 - 7Smolball Kreuzlingen SCK
2015-05-10 11:50:0110. Mai 2015SC ZH SC Zürich12 - 11Logo_Winti SC Winterthur
2015-05-10 12:45:3910. Mai 2015SC_Albis_Logo_Mittel SC Albis18 - 4SC B SC Baden
2015-05-10 13:40:2310. Mai 2015Logo_Taurus-Zug Taurus Zug12 - 12Logo_Winti SC Winterthur
2015-05-10 14:35:4910. Mai 2015SC ZH SC Zürich15 - 16Smolball Kreuzlingen SCK
2015-06-27 10:00:3527. Juni 2015Smolball Kreuzlingen SCK14 - 10SC ZH SC Zürich
2015-06-27 10:55:3727. Juni 2015SC B SC Baden14 - 17Logo_Winti SC Winterthur
2015-06-27 11:50:5927. Juni 2015SC_Albis_Logo_Mittel SC Albis12 - 8SC ZH SC Zürich
2015-06-27 12:45:3227. Juni 2015SC B SC Baden10 - 16Logo_Taurus-Zug Taurus Zug
2015-06-27 13:40:4627. Juni 2015SC_Albis_Logo_Mittel SC Albis14 - 4Smolball Kreuzlingen SCK
2015-06-27 14:35:5627. Juni 2015Logo_Taurus-Zug Taurus Zug14 - 11Logo_Winti SC Winterthur

Matchbericht der Finalrunde

SC Kreuzlingen – SC Zürich

Das erste Spiel des Tages war bereits ein sehr wichtiges: Denn für jene Mannschaft, die dieses Spiel verlieren würde, war der Traum auf den Meistertitel nur noch theoretisch realisierbar. So begann das Match auf beiden Seiten mit intensiven Laufeinsätzen. Zürich gelang so schon nach eineinhalb Minuten die 1:0-Führung. Die Partie blieb jedoch ausgeglichen und Kreuzlingen konnte nach weiteren eineinhalb Minuten ausgleichen. Durch die starken Einsätze auf beiden Seiten kamen auch die Zürcher sogleich wieder zu einer weiteren Führungschance, welche sie gut zu verwerten wussten und erneut in einen Vorsprung umwandelten. Die direkt anschliessende Chance zum Ausbauen der Führung alleine vor dem leeren Kreuzlinger Tor verpassten sie aber. Zürich übernahm vermehrt die Spielgestaltung und kam zu weiteren Torschüssen, von denen sie zwei ballsicher verwerteten. Doch die Anzeigetafel zeigte beim Stand von 4:2 für die Gäste noch immer eine Restzeit von 13 Minuten in der ersten Halbzeit an und Kreuzlingen konnte neue Motivation zum Forechecking finden. Durch diese aktiv gewollte Spielrückübernahme kam ihnen immer mehr Überlegenheit zu: Nach einer längeren Dominanz gelang ihnen so sowohl das 4:3 als auch das 4:4. Kreuzlingen blieb überlegen, Zürich wusste seine Konterchancen aber gekonnt zu nutzen und schaffte einen erneuten Führungstreffer. Der Ausgleich gelang den Gastgebern fünf Minuten vor dem Pausenpfiff. Die Schiedsrichter liessen vieles durchgehen, das Match wurde sehr körperbetont. Für diesen Umstand waren allerdings noch erstaunlich wenig Tore gefallen, was darauf zurückzuführen war, dass die Verteidigung auf beiden Seiten überwiegend gut in den Block gestanden ist und viele Torschüsse nicht durchkommen liess. Das Unentschieden zur Halbzeit war ein faires Zwischenresultat, wenn man die starke Startphase von Zürich und die starke Schlussphase von Kreuzlingen betrachtet. Nach der Pause agierten die Gastgeber weiterhin aktiver im Angriff und konnten so schnell in Führung gehen – ihre erste in dieser Partie. Schnell kam Zürich aber wieder zum Konter, und verwertete nicht nur diesen souverän, sondern auch gleich noch die weitere Führungschance. Diese wurde zwar zuerst wegen Offside abgepfiffen, dann aber nach kurzer Beratung der Schiedsrichter doch gezählt. So stand es 7:6 für die Gäste. Kreuzlingen kam aber mit noch immer vollem Einsatz schnell zum Ausgleich. Dies war allerdings der Moment, in dem die Kreuzlinger die Spieldominanz abgaben: Zürich wurde plötzlich aktiver und kam häufiger in den gegnerischen Strafraum. Überraschenderweise war es aber dennoch der SC Kreuzlingen, der den nächsten Führungstreffer erzielen konnte. Das Spiel wurde noch aggressiver und intensiver. So fand Kreuzlingen erzwungenermassen eine neue Taktik: Mit Weitschüssen von der Mittellinie bombardieren sie das Zürcher Tor. Das gelang: Drei weitere Führungstreffer bescherten den Gastgebern einen 12:7-Vorsprung. Zehn Minuten vor Spielabpfiff fing sich Zürich aber wieder und traf seit längerem wieder das gegnerische Tor. Doch das Match war bereits gelaufen: Zwar schaffte Zürich noch drei Ehrentreffer, aber Kreuzlingen liess sich diesen Sieg nicht mehr nehmen und siegte in dieser ersten Partie 14:10.

SC Albis – SC Zürich

Für die Stadtzürcher war nach der ersten Partie bereits klar, dass sie nicht mehr Meister werden konnten in dieser Saison. Doch noch immer ging es um die Silbermedaille. Der SC Albis wusste, wenn er diese Partie gewinnt, reicht ein Unentschieden gegen Kreuzlingen, um den Meistertitel zu verteidigen. So startete auch diese Partie energiegeladen und motiviert auf beiden Seiten. Schnell gab es Chancen vor beiden Toren – doch der Ball fand nie den Weg ins Netz. Erst nach fünf Minuten konnten die amtierenden Schweizermeister in Führung gehen. Diese konnten sie jedoch nicht halten und bekamen nach einigen Minuten den Ausgleichstreffer. Dann übernahmen die Zürcher die Spielführung: Während die Säuliämter nur die Torumrahmung und den Torwart trafen, konnten die Städtler einen Treffer nach dem anderen erzielen und so ruhig einen 4:1-Vorsprung erreichen. Die Albiser rauften sich gegen das Ende der ersten Halbzeit aber nochmals zusammen, wollten nicht mit einem solchen Rückstand in die Pause gehen. Mit schnelleren Spielzügen und aktiverem Abdecken der Gegenspieler kamen sie vor dem Pausenpfiff noch bis zu einem Tor heran. Der SC Zürich konnte also eine Führung in die Pause retten. In der zweiten Halbzeit zeigte dann keine der beiden Mannschaften längere Schwächephasen. Dementsprechend verlief auch der Spielstand: der SC Albis konnte den Ausgleich schiessen, wonach immer eines der beiden Teams einen einzelnen Führungstreffer erzielte und den gegnerischen Club dann aber doch wieder ausgleichen liess. Einige Minuten vor dem Spielabpfiff stand es so 8:8 und alles war noch offen. Nun zeigten die Albiser aber doch wieder stärkeren Siegeswillen, kamen vermehrt mit dem Ball in den gegnerischen Strafraum. Durch die vermehrten Chancen kamen die Zürcher immer mehr unter Druck und konnten das Spiel nur noch schwer nach ihren Wünschen gestalten. Dann fielen in kurzer Zeit entscheidende drei Tore für die amtierenden Schweizermeister: Es stand 12:8. An diesem Resultat gab es von beiden Seiten dann nichts mehr zu rütteln, die Verteidigung stand gut und die Tore fielen aus. So konnte der SC Albis in seinem ersten Spiel dieser Finalrunde einen Sieg einfahren und der SC Zürich den dritten Rang belegen.

SC Baden – Taurus Zug

Für Baden, welches das erste Spiel gegen Winterthur verloren hatte, ging es in dieser Partie um den fünften Platz: Wollten sie nicht den letzten Platz belegen, mussten sie dieses Spiel gewinnen und im letzten Spiel des Tages auf Winterthur hoffen. Taurus Zug spielte noch um den vierten Rang. Baden startete motiviert und aktiv: Tatsächlich konnten sie den Führungstreffer erzielen und standen 1:0 vorne. Taurus Zug wollte das aber nicht so stehen lassen und glich aus. Ausgeglichen ging es weiter: Nach sieben Minuten konnte sich noch immer keine Mannschaft absetzen und es hatte je zwei Tore gegeben. Dann aber schienen die Zuger aufzuwachen und den Gang im Spiel gefunden zu haben: Schnell zogen sie weit davon, erzielen viele Tore und mussten sich nur ein Gegentor eingestehen. So ging es auch in der zweiten Halbzeit weiter: Zug dominierte das Spiel und liess den nach der Vorrunde Letztplatzierten nicht mehr zum Schuss kommen. So stand es in der zweiten Halbzeit zwischenzeitlich 13:3 – die Stiere führten also mit zehn Toren. Dann folgte allerdings eine Schwächephase der Innerschweizer und Baden konnte vermehrt den Ball im Zuger Netz platzieren. An den Torstand der Zuger kamen die Badener aber doch nicht mehr heran. Nach drei weiteren Toren der Stiere war der Spielausgang dann klar. Zwar konnten die Aargauer die Tordifferenz vermindern, aber nicht mehr umpolen: Zum Ende stand es 10:16 und Taurus Zug war auf dem besten Weg, sich den 4. Platz zu sichern.

SC Albis – SC Kreuzlingen

In der fünften Partie des Tages ging es um Alles: Wer Schweizermeister 2014/15 werden würde, sollte sich in dieser Partie entscheiden. Bei einem Unentschieden oder Sieg des SC Albis würde dieser als erster Titelverteidiger der Smolballmeisterschaft in die Geschichte eingehen. Bei einem Sieg der Kreuzlinger würden sich diese nach einjähriger Pause den Titel zurückholen. Die erste Führung gelang dem amtierenden Meister. Dieser konnte sie allerdings überhaupt nicht meisterlich halten und kassierte durch einen umgehenden Konter den Ausgleich. Bei diesem Spielstand blieb es für einige Minuten, bis einem einzelnen Block der Albiser drei Tore in einem Einsatz gelangen. Durch schön herausgespielte Kombinationen und gute Weitschüsse konnte der SC Albis in diesem Moment das Zepter an sich reissen und die Spieldominanz übernehmen. Ab diesem Zeitpunkt schien die Machtverteilung klar: Auch die anderen Blöcke des SC Albis fanden ihren Weg ins Spiel und bauten die Führung zu einem 6:1 aus. Die Kreuzlinger kamen selten zum gefährlichen Angriff. Viele Aktionen der Gastgeber wurden durch aktives Forechecking im Kreuzlinger Halbfeld im Keim erstickt. Bis zur Pause konnten sie so nicht mehr an dem Zwischenstand rütteln und die Säuliämtler konnten einen Fünf-Tore-Vorsprung sichern. In der zweiten Halbzeit trat Kreuzlingen dann stärker auf, war über Minuten hinweg überlegen. Doch der Albiser Torwart war wach, konnte viele Schüsse mit Paraden abwehren und den Ball vom Innennetz fernhalten. So waren es dann doch wieder die bereits Führenden, die ein Goal erzielten und den Vorsprung weiter ausbauten. Damit war das Spiel einige Minuten vor dem Abpfiff gelaufen. Die Dominanzphase der Gastgeber konnte beendet und die eigene Torsicherheit wieder aufgenommen werden. Dem SC Kreuzlingen gelangen noch drei Tore, dem SC Albis noch sieben. Damit stand um 14:25 Uhr bei einem unerwartet deutlichen Endstand von 14:4 fest: Der SC Albis ist der erste Titelverteidiger in der Schweizer Smolball-Geschichte und darf sich Schweizer Smolballmeister 2014/15 nennen. Der Gastgeber gewann damit Silber und der SC Zürich Bronze.

Taurus Zug – SC Winterthur

Im letzten Spiel des Tages ging es dann noch um den 4. Platz: Sowohl Taurus Zug als auch der SC Winterthur waren heiss auf diesen. Winterthur konnte diese Kraft zu Beginn besser ins Spiel einbringen und ging bald in Führung. Diese konnten sie weiter ausbauen, schossen das 2:0 und auch das 3:0. Dann konnten die Stiere aber doch wieder mehr Präsenz markieren und innerhalb zweier Minuten die drei Tore zum Ausgleich erzielen. Aber sie mussten sich weiterhin durchbeissen, konnten die Spielführung nicht übernehmen und sich selten in gute Positionen bringen. So konnte Winterthur oft den Führungstreffer erzielen bevor Zug dazu kam. Eine solche Ein-Tor-Führung konnten die Zürcher dann auch in die Pause retten: Es stand 6:7 für die in der ersten Halbzeit etwas überlegenen Winterthurer. In der zweiten Hälfte des Spiels konnte Winterthur dann die Führung gleich noch ausbauen und fünf Minuten halten. Durch eine 4-Minuten-Strafe gegen die Führenden und eine schön herausgespielte Torchance der Zuger konnten diese aber wieder ausgleichen. Zehn Minuten vor Abpfiff gelang ihnen dann die erste Führung in dieser Partie, welche sie zugleich doppelt ausbauten. So stand es 13:10. Danach fiel auf beiden Seiten noch jeweils ein Goal, sodass der Spielstand zum Ende 14:11 betrug. Taurus Zug konnte damit den 4. Platz erreichen. Der SC Winterthur steht zum Abschluss der Saison auf dem 5. Platz und der SC Baden auf dem 6. Platz.

Wir gratulieren allen Mannschaften zu der guten Saison und bedanken uns für alle spannenden und motivierten Einsätze auf und neben dem Spielfeld. Wir freuen uns auf die neue Saison und wünschen allen eine erholsame Meisterschaftspause.